AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen für den Online-Kauf von Eintritts- und Veranstaltungstickets über die Plattform LeserPlus

 

1) Geltung

Die Abwicklung des Verkaufs für die von der  Reiff Verlag KG online angebotenen Tickets und Eintrittskarten für Veranstaltungen (nachfolgend: Kaufgegenstand) erfolgt ausschließlich zu den nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Reiff Verlag KG, Marlener Straße 9, D-77656 Offenburg (nachfolgend: Anbieter). Mit der Bestellung von Eintrittskarten oder Ticketgutscheinen beauftragt der Kunde den Anbieter mit der Abwicklung der Beschaffung  des Kaufgegenstandes, einschließlich der Abwicklung der Bezahlung und der Bereitstellung.

Diese AGB gelten ausschließlich. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur dann und insoweit Vertragsbestandteil, als der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich und in Schriftform zugestimmt haben. Dieses Zustimmungserfordernis gilt in jedem Fall, beispielsweise auch dann, wenn der Anbieter in Kenntnis der AGB des Kunden, die Lieferung an ihn vorbehaltlos ausführt

 

2) Angebot und Annahme, Vertragsverhältnis mit Veranstalter

Der Kunde gibt ein Angebot für den Abschluss eines Vertrages ab, indem er online durch Anklicken der entsprechenden Schaltfläche, sich entsprechend erklärt, oder durch das Stellen einer Reservierungsanfrage mittels der bereitgestellten Schaltfläche. Die Angebote des Anbieters sind solange freibleibend und unverbindlich, bis der Kunde eine Annahmeerklärung / Reservierungsbestätigung erhält.

Die Annahme kann entweder schriftlich (z. B. durch Auftragsbestätigung), auf elektronischem Wege (z.B. per E-Mail) oder durch Auslieferung der Ware an den Kunden erklärt werden.

Angebote stehen immer unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit, das heißt, dass seitens des Anbieters nur dann eine Lieferung geschuldet wird, wenn die angefragte Ware in ausreichender Menge verfügbar ist. Für den Fall einer Nichtverfügbarkeit kann die Bestellung nicht angenommen werden, der Anbieter wird den Kunden entsprechend informieren.

Mit dem Verkauf bzw. dem Versand des Kaufgegenstandes kommt der Eintrittskarten- bzw. Veranstaltungsvertrag mit dem jeweiligen Veranstalter durch Vermittlung des Anbieters zustande. Sich in Bezug auf die Veranstaltung selbst ergebende vertragliche Beziehungen kommen ausschließlich zwischen dem Kunden und dem entsprechenden Veranstalter zustande.

Beim Besuch der Veranstaltung gelten daher die Vertragsbedingungen und Allgemeinen Geschäftsbedingungen des jeweiligen Veranstalters.

Es gelten weiter die Hausordnungen bzw. Benutzungsordnungen sowie Anweisungen des jeweiligen Veranstalters. Es ist Obliegenheit des Kunden, sich über diese im Vorfeld des Vertragsschlusses und der Veranstaltung zu informieren.

Insbesondere kann der Veranstalter Sicherheitskontrollen durchführen oder Einschränkungen hinsichtlich der Mitnahme von Rucksäcken, Taschen und anderen Gegenständen (z.B. Glasflaschen) machen. Auch können Veranstaltungen aus Sicherheitsgründen einen bestimmten Personenkreis ausschließen (z.B. schwangere Personen, Personen mit Herz-Kreislaufkrankheiten usw.). Weiter kann der Veranstalter insbesondere ein Zusatzentgelt für die Abgabe von Gegenständen / Bereitstellung einer Garderobe / Gebühren für Park- oder Stellplätze verlangen.

Der Anbieter übernimmt keine Haftung für solche Einschränkungen des Veranstalters.

 

3) Lieferung

Der Anbieter erbringt gegenüber dem Kunden die Lieferung des von erworbenen Kaufgegenstandes, je nach Festlegung des jeweiligen Veranstalters bzw. Auswahl des Kunden, durch Abholung in einer ausgewählten Geschäftsstelle der Mittelbadischen Presse oder Postversand.

Der Kunde wird hinsichtlich der jeweils konkreten Liefermodalität nach erfolgter Bestellung informiert werden.

 

4) Preise und Gebühren

Der Kunde bestätigt im Online-Buchungsprozess die dort aufgeführten Preise für den Kaufgegenstand. Hierzu addieren sich die angegebenen Versand- bzw. Servicegebühren. Sämtliche Preise sind Bruttopreise und in EURO angegeben.

 

5) Zahlung

Die Zahlung erfolgt per SEPA-Basislastschrift bzw. Vorkasse. Die Belastung des vom Kunden angegebenen Kontos erfolgt mit Bestellannahme.

Bei Mandatserteilung durch den Kunden erklärt dieser, dass er die Berechtigung zur Nutzung des angegebenen Einzugskonto besitzt, das Einzugskonto tatsächlich besteht und die notwendige Deckung aufweist.

Bei ungerechtfertigten Rücklastschriften (‚ungerechtfertigt‘ sind solche Rücklastschriften, die der Kunde trotz eines wirksam zustande gekommenen Vertragsverhältnisses durchführen lässt) ist der Anbieter berechtigt, die entstandenen Rücklastschrift- und Bearbeitungsgebühren dem Kunden als Schadensersatz in Rechnung zu stellen.

Dies gilt auch für den Fall, dass der Kunde dem Anbieter ein Einzugskonto übermittelt, über welches der Kunde nicht zu verfügen berechtigt ist und der tatsächliche Verfügungsberechtigte eine Rücklastschrift durchführen lässt.

 

6) Lieferung

Der Versand des Kaufgegenstandes erfolgt mit Briefpost zu  hierfür erhobenen Service- und Versandkosten in Höhe von 3,00 €. Der Kunde kann zusätzlich die Lieferart „Abholung in einer ausgewählten Geschäftsstelle“ (nachfolgend Geschäftsstelle genannt) auswählen. Die Lieferung in eine Geschäftsstelle ist kostenfrei und wird durch den Kunden ausgeführt.

 

7) Verkauf an Verbraucher

Das Angebot des Anbieters richtet sich an Verbraucher im Sinne des BGB. Der gewerbliche Weiterverkauf von Tickets ist nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Anbieters gestattet.

 

8) Einlass zur Veranstaltung

Der Einlass in eine Veranstaltung ist nur mit dem übersandten oder abgeholten Ticket / der Eintrittskarte möglich. Die Vorlage einer Bestellbestätigung, eines Lieferscheins oder einer Rechnung reicht hierfür nicht aus, es sei denn, seitens des Veranstalters sind ausdrücklich anderslautende Angaben gemacht worden. Der Anbieter haftet nicht für die Richtigkeit solcher Angaben. Der Kunde hat die Obliegenheit, sich vor Veranstaltungsbeginn noch einmal über die jeweilige Einlasszeit der Veranstaltung zu informieren und den Beginn der Veranstaltung. Im Zweifel gelten stets die Angaben des Veranstalters als verbindlich.

 

9) Gewährleistung und Haftung

Die vom Anbieter übernommene Gewährleistung beschränkt sich auf die von ihm geschuldete Bereitstellung des Kaufgegenstandes an den Erwerber. Insofern gelten die gesetzlichen Regelungen.

Eine darüber hinausgehende Haftung, insbesondere für die tatsächliche Durchführung der Veranstaltung bzw. deren Absage oder Verschiebung schuldet der Anbieter nicht. Der Anbieter haftet nicht für entstandene Schäden, welche sich aus der Durchführung der Veranstaltung selbst, oder deren Absage bzw. Verschiebung ergeben.

Ausgenommen von dieser Haftungsbeschränkung ist der Erstattungsanspruch gemäß Ziff. 10 dieser AGB.

Auf Schadensersatz haftet der Anbieter im Rahmen der gesetzlichen Verschuldenshaftung:

a) für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit,

b) für vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachte sonstige Schäden.

Eine Haftung besteht auch, soweit der Anbieter einen Mangel arglistig verschwiegen oder eine Garantie für die Beschaffenheit der Ware übernommen hat und für Ansprüche des Kunden nach dem Produkthaftungsgesetz.

Der Anbieter haftet ferner für Schäden aus nicht unerheblichen, leicht fahrlässigen Verletzungen einer wesentlichen Vertragspflicht (Verpflichtung, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunderegelmäßig vertraut und vertrauen darf). In diesem Fall ist die Haftung des Anbieters jedoch auf den Ersatz des vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schadens begrenzt. Im Übrigen haftet der Anbieter nicht für einfach-fahrlässig verursachte Schäden.

Soweit eine Haftungsbeschränkung vorliegt, gilt diese auch für Erfüllungsgehilfen des Anbieters.

Wegen einer Pflichtverletzung, die nicht in einem Mangel besteht, kann der Kunde nur zurücktreten oder kündigen, wenn der Anbieter die Pflichtverletzung zu vertreten hat.

 

10) Veranstaltungsausfall / Verlegung der Veranstaltung

Bei Absage der Veranstaltung oder Terminverlegung durch Verschulden des Veranstalters, muss der Kunde den Kaufgegenstand unverzüglich, spätestens jedoch innerhalb von 14 Tagen nach dem ursprünglichen Veranstaltungstermin an den Anbieter zurücksenden oder diesen in einer Geschäftsstelle der Mittelbadischen Presse zurückbringen.  Der Kunde erhält die Erstattung des Kaufpreises, sofern der Kaufgegenstand im Original (Eintrittskarte, Ticket, Teilnahmebestätigung usw.) dem Anbieter vorgelegt wird.

Bei einer Verlegung der Veranstaltung ist der Kunde, so er den neuen Veranstaltungstermin nicht wahrnehmen kann, dazu verpflichtet, sich unverzüglich, spätestens jedoch innerhalb von 14 Tagen nach Kenntniserlangung von der Verlegung, an den Anbieter zu wenden. Als Kenntniserlangung gilt der Zeitpunkt, zu dem dem Kunden eine entsprechende Mitteilung durch den Anbieter oder dem Veranstalter über die Terminsverlegung zuging. Sollte der Kunde die Veranstaltung zu dem neuen Termin nicht wahrnehmen können, wird ihm der Kaufpreis erstattet, soweit eine Meldung innerhalb der vorgenannten Frist erfolgt und der Kaufgegenstand mit der Meldung oder unverzüglich danach zurückgegeben wird.

 

11) Widerrufsrecht

Ein Widerrufsrecht für Verbraucher besteht nicht bei Verträgen zur Erbringung von Dienstleistungen in den Bereichen Beherbergung zu anderen Zwecken als zu Wohnzwecken, Beförderung von Waren, Kraftfahrzeugvermietung, Lieferung von Speisen und Getränken sowie zur Erbringung weiterer Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen, wenn der Vertrag für die Erbringung einen spezifischen Termin oder Zeitraum vorsieht, § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB. Im Übrigen gilt unsere Widerrufsbelehrung  die als Anlage 1 diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen beigefügt ist.

 

12) Umtausch

Ein Umtausch ist ausgeschlossen, so der Kaufgegenstand von den Ausnahmen des § 312g Abs. 2 BGB umfasst ist.

 

13) Keine Bereitschaft zur Teilnahme an Streitbeilegungsverfahren

Die Kommission der Europäischen Union bietet eine Plattform zur Streitbeilegung zwischen Händlern und Verbrauchern an, diese ist erreichbar unter www.ec.europa.eu/consumers/odr

Der Anbieter ist nicht dazu bereit und auch nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

 

14) Schlussbestimmungen

Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Sollten Teile dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam sein, so wird die Wirksamkeit des Vertrages oder der restlichen Geschäftsbedingungen nicht berührt.